Apparatspott auf Küsten-Tour
Gerangel in Ruum und Tied
Deutschland 2003, 93 min, Plattdeutsch
Regie: Martin Hermann
Die „Filmemoker GbR“ um Regisseur Martin Hermann entwickelte die Abenteuer von Kirk, Pille, Spock und Co. vom Raumschiff Enterprise parodistisch weiter. Dabei setzte sie noch eins drauf und drehte den gesamten Spielfilm auf Plattdeutsch.
Worum geht es? Der blaue Planet ist ernsthaft bedroht. Die komplette Bier-Versorgung auf der Erde ist in der Hand extraterrestrischer Plengonen. Der Bierpreis steigt ins unermessliche und das Schützenfest in Sulingen steht unmittelbar bevor. Doch ein Schützenfest ohne Bier – so etwas darf es nicht geben.
Also bittet die dörfliche Bevölkerung ihre Bauern Kork, Spick, Pulle, Schrotty sowie Chefkoch, erneut den Raumkreuzer „Apparatspott“ – sieht aus wie ein Güllefass mit 2 Zusatz-Boostern - flott zu machen, ins All zu fliegen und den edlen Gerstensaft wieder zu beschaffen.
Wie sich herausstellt, eine verdammt kitzlige Angelegenheit für die Crew um Käpt’n Kork. Der Chef landet allein auf dem Planeten „Rollrich II“, auf „Alpha Beton“ gibt es keine Kneipe mehr, der Pott hat so seine technischen Schwierigkeiten und währenddessen bauen die Plengonen auch noch munter ihr Bier-Imperium aus.
Findet Kork zu seiner Mannschaft zurück und wird Pulle den Weltraumtrip ohne Alkoholvergiftung durchhalten? Und kann am Ende die Erde überhaupt noch gerettet werden?
Ein spleenig groteskes Filmwerk, handwerklich brilliant gemacht, trashig, schön und mit feiner Ironie unterfüttert
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