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Globale 04

Globalisierungskritisches Filmfestival



Auf dem globalisierungskritischen Filmfestival in Oldenburg werden vom 8.12.2004 bis zum 11.12.2004 an vier Abenden acht Dokumentationen und Spielfilme gezeigt, die sich mit vier verschiedenen Aspekten der Globalisierung auseinandersetzen, denen jeweils ein Abend gewidmet wird: Globalisierung im Allgemeinen, Deregulierung der Arbeitsbeziehungen, Migration und Gentechnik/Nahrungsmittelproblematik.

Ergänzt wird diese Mischung durch Referenten aus den jeweiligen Gebieten und moderierte öffentliche Diskussionen, den Abschluss bildet ein Mitternachtstalk am späten Samstagabend nach dem letzten Film, im Rahmen derer die Zukunft der Bewegungen gegen die neoliberale Globalisierung erörtert und diskutiert werden soll. Während des gesamten Festivals werden sich die beteiligten Gruppen mit Infomaterial präsentieren und für Diskussionen und Gespräche zur Verfügung stehen.



Chronik einer Plünderung

Argentinien 2004, 95 min, Doku
Regie: Fernando Solanes

In Chronik einer Plünderung hat Fernando Solanas ein Protokoll der zwei Jahrzehnte dauernden sozioökonomischen und politischen Entwicklung verfasst, die zur schwersten Wirtschaftskrise in der Geschichte Argentiniens geführt hat. Im Zentrum der Kritik stehen die Folgen von neoliberaler Politik und Globalisierung u.a. durch IWF und Weltbank. Mit Hilfe von Archivmaterial sowie zahlreichen Interviews mit Experten und Betroffenen thematisiert Solanas die Wirtschaftspolitik. Er setzt bei den Volksaufständen in Argentinien vom Dezember 2001 an, um zurückzublenden auf die Geschichte, die das reiche Land ruiniert hat, und um aufzuzeigen, wie die Welt jener Globalisierer funktioniert, die einzig an der kurzfristigen Gewinnmaximierung für sich interessiert sind.

im Anschluss: Mitternachtstalk: Perspektiven des Widerstands - eine Diskussionsangebot der VeranstalterInnen zu Zukunft der Bewegung gegen die neoliberale Globalisierung


Die Globale 04 wird organisiert von attac, dem Medienbüro Oldenburg, der Grünen Jugend Oldenburg und der DGB Jugend;
mit freundlicher Unterstützung des Astas der C.v.Ossietzky Universität, von ABP, der GEW und dem DGB

Kurze Geschichte der globale

Die globale, das globalisierungskritische Filmfestival in Deutschland, nahm ihren Anfang im Jahr 2003 in Berlin. Eine Gruppe politisch engagierter BerlinerInnen unterschiedlichen Alters und Hintergründe schloß sich im Frühjahr 2003 zusammen und organisierte mit Kinoleuten vom ACUD und EISZEIT im Dezember 2003 die globale 03. Der Zuspruch von 4000 BesucherInnen war ein Erfolg.

Die globale reicht über Berlin hinaus. Neun Nachspielorte im Rahmen der globale03 on tour in Deutschland bezeugen dies. Die globale geht auch in andere Räume. Dafür stehen Beteiligungen am Perspektivenkongress in Berlin im Mai 2004, an der Anti-Lager-Action-Tour im September 2004, am Europäischen Sozialforum in London und am MAG04, dem Media-Activist-Gathering 2004 zum 5jährigen Bestehen von Indymedia.

Die zweite Ausgabe der globale läuft als globale 05 in den Berliner Kinos ACUD und CENTRAL vom 12.-20.1.2005.

Mehr zu Zielen, Inhalten und Profil der globale


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