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Dienstag, 01.10.02, 20:00 Uhr, Cine k: Cinema ParadisoItalien/Frankreich 1989, 123 min, 35 mm, Regie & Buch: Guiseppe Tornatore Eine sizilianische Kleinstadt in den 40er und 50er Jahren. Fernsehen gab es noch nicht, und die Leute strömten in die Kinopaläste, um sich dort gemeinsam zu unterhalten, zu lachen, zu weinen und zu träumen. Der zehnjährige Salvatore, auch Toto genannt, verlor seinen Vater im Krieg. Für sein Leben gern geht er ins Dorfkino Paradiso, doch er hat nicht genug Geld. So schleicht er sich immer dann ins Kino, wenn der Pfarrer die gezeigten Filme vorzensiert. Alle anstößigen Stellen müssen dann entfernt werden, vor allem die Kussszenen. Sie werden in einer Papierschachtel aufgehoben.
Toto freundet sich mit dem Filmvorführer Alfredo an, der für ihn zur Vaterfigur wird. Bei einem Brand im Vorführraum wird Alfredo von Toto im letzten Moment gerettet, doch der Alte erblindet. Von nun an führt Toto die Filme selbst vor. Später verlässt er das Dorf und geht nach Rom, wo er ein bekannter Regisseur wird.
Nach Jahren bringt ihn der Tod von Alfredo wieder in sein Heimatdorf zurück, wo das unrentabel gewordene Kino inzwischen einem Supermarkt weichen muss ...
Cannes 1989, Spezialpreis der Jury Oscar 1989, Bester fremdsprachiger Film Felix 1989, Sonderpreis, Felix 1989, Bester Darsteller: Philippe Noiret |
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