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(Ein) Leben zwischen (zwei) Welten - Leben in einer Welt

Eine Film-und Diskussionsreihe zum Internationalen Frauentag


Der Internationale Frauentag ist ein Tag für die Rechte der Frauen, für Frieden und eine humanitäre Gesellschaft. Zu den grundlegenden Rechten der Frauen gehört ein Leben frei von struktureller und personaler Gewalt. Für dieses Recht kämpft in der Bundesrepublik Deutschland die Frauenhausbewegung seit über 25 Jahren.

In diesem Jahr veranstaltet das cine k zum dritten mal eine Filmreihe anlässlich des internationalen Frauentages in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Oldenburg, dem Autonomen Frauenhaus e.V. und der Kulturetage


Swetlana

Deutschland 1992, 87 min
Regie: Angelina Maccarone

Swetlana, 16, ist „Rußlanddeutsche“ und mit ihren Eltern von Kasachstan nach Duisburg gezogen. Wie wird man erwachsen in der Fremde? Die Ablehnung der anderen ist geblieben: „Faschisten“schimpfte man sie zu Hause, „Russkis“ heißt es jetzt in Deutschland. Immerhin hat die Familie stolz den Sprung vom Aussiedlerheim in die kleine eigene Wohnung geschafft. Das Mädchen drückt mit Türken die Schulbank, die sich als „bessere Deutsche“ gebärden - Vorurteile und Kleinkrieg prägen den Alltag. Swetlana wünscht sich zurück ins Heim, in den Partykeller, wo ihre Freunde waren und Artur, ihre erste Liebe. Was ihr Pascha-Vater eifersüchtig verbietet. Artur wird von einem Kumpel auf kriminelle Abwege gedrängt und verliert mehr und mehr den Halt. Und Swetlana trifft Said, einen marrokanischen Jungen aus der Nachbarschaft. Jetzt will sie es wissen...

Überzeugender Debütfilm der dffb-Absolventin Tamara Staudt übers Erwachsenwerden, Selbstbehauptung und die Schwierigkeit, neue Wurzeln zu schlagen.

Anschließend Gespräch und Diskussion mit Isolde Bernhardt - Ens vom Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten


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