Ferienkino
Harriet, die kleine Detektivin
USA 1996, 101 min
Regie: Browen Hughes
Die elfjährige Harriet will Schriftstellerin werden und »probt« schon einmal, indem sie Nachbarn und Mitschüler beobachtet. Mit detektivischem Spürsinn erkundet sie hoch interessante Situationen, notiert alles in ihrem Tagebuch und fügt ihre eigenen Gedanken hinzu. Letzteres wird ihr zum Verhängnis, denn eines Tages geraten ihre Aufzeichnungen in falsche Hände, und sie wird vor ihren besten Freunden blamiert.
Dieser Spielfilm ist in besonders flotter und unterhaltsamer Weise inszeniert. Dazu trägt vor allem die Kameraarbeit bei, die mit Blickwinkeln spielt und so die Geschichte interessant gestaltet. Die eingesetzte Musik greift Motive aus dem Krimigenre auf, lässt aber ebenso Passagen in der Art von Videoclips zu. Bunt, ein wenig frech und fröhlich wendet sich dieser durchaus spannende Film an Kinder. Und nicht nur die detektivischen Abenteuer Harriets vermag er überzeugend zu vermitteln. Auch ihr Wunsch, von Gleichaltrigen akzeptiert und mit ihren Stärken und Schwächen anerkannt zu werden und die damit verbunden Gefühle bleiben spürbar beim Zuschauer zurück.
Der Kinderbuch-Klassiker als klasse Kinderfilm: witzig, spritzig und sehr clever. cinema
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