Der unbekannte Orson Welles
We proudly present: The unknown Orson Welles.
Der unbekannte Orson Welles ist der Titel eines abendfüllenden Kurzfilmprogramms mit fünf Werken des Meisters. Wenn das Kino eine Religion ist, dann ist Orson Welles einer ihrer Evangelisten. Nur wenige werden ähnlich vergöttert wie dieser Hochbegabte. Zugleich erscheint kein Zweiter so rätselhaft. 1995 ging der Nachlass von Orson Welles, diese grandiose Fundgrube, an das Filmmuseum München, das die Kurzfilme restauriert hat. Das vorliegende Programm des Bundesverbandes kommunale Filmarbeit zeugt nicht nur vom Ideenreichtum und Humor seines genialen Autors, sondern besitzt auch großen dokumentarischen und (auto)biografischen Wert. Entdecken Sie den unbekannten Orson Welles!
Mit den Filmen:
Moby Dick
1971, 22 min, OmU
Nachdem sich Orson Welles schon 10 Jahre mit dem Buch von Herman Melville beschäftigt hatte, nachdem er es als Hörspiel und Theaterstück inszeniert hatte, nachdem er an der Verfilmung durch John Huston beteiligt war und er den Ahab-Monolog im Fernsehen vorgetragen hatte, begann Welles 1971 mit den Filmaufnahmen zu einer Kurzfassung seines Theaterstücks. Darin spielt er alle Rollen selbst.
Vienna
1968, 8 min, OmU
Orson Welles spaziert durch Wien, spricht über die Stadt und ihre Einwohner, präsentiert Wiener Spezialitäten und besucht das Hotel Sacher sowie das Riesenrad im Prater. Seine Erinnerung an Der dritte Mann läßt ihn in Wien das Zentrum der Spionage sehen; die Bestätigung folgt auf dem Fuss: Zwei Agenten kidnappen Senta Berger, "die schönste Frau von Wien". Mit dem Witz der frühen Monty Pythons präsentiert Welles ein persönliches Bild von Wien
The Magic Show
1976 -1985, 28 min, OmU
"Glauben Sie an Zauberei?" Mit dieser Frage beginnt "The Magic Show". Sein Leben lang war Orson Welles von der Zauberei fasziniert. Er trat als Zauberer in Film und Fernsehen auf, in Kabaretts und auf der Bühne in Las Vegas. Von 1976 bis zu seinem Tod 1985 filmte er verschiedene Zaubertricks für einen Langfilm. Die vorliegende "Tour durch die Welt der Zauberei" enthält die Sequenzen, die Orson Welles noch geschnitten hat.
The Spirit of Charles Lindbergh
1984, 3 min, OmU
Ein Filmbrief als Geburtstagsgeschenk für einen Freund. Orson Welles rezitiert eine Passage aus dem Tagebuch von Charles Lindbergh. Dies ist die letzte Filmaufnahme vor seinem Tod.
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