Mongolian Ping Pong
China 2005, 101 min, OmU
Regie: Ning Hao
Der mongolische Junge Bilike findet eines Tages einen Tischtennisball. Er hält ihn für
eine mystische Perle und spinnt allerlei kleine Geschichten um sein geheimnisvolles
Fundobjekt. Erst langsam kommt Bilike dem Rätsel auf die Spur. Schon bald beginnt
für ihn und seine zwei Freunde eine ungeahnte Abenteuerreise: aus der öden Steppe
machen sie sich auf den Weg bis nach Peking, um den Nationalball Chinas an
seinen Bestimmungsort zurückzubringen.
Mongolian Ping Pong ist in seiner erzählerischen Intensität mit dem letztjährigen
Überraschungserfolg Die Geschichte vom weinenden Kamel vergleichbar. Es ist ein
leiser, spannender und liebevoller Film, der durch Ideenreichtum und überwältigende
Bilder in seinen Bann zieht. Bereits auf der Berlinale sorgte die ungewöhnliche
Geschichte von Bilike für Erstaunen und von Glück verzauberte Gesichter.
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